Willkommen auf der Internetseite der MSK-Nachwuchsakademie

Idee und Gesamtziel des Vorhabens

Die einzelnen Verbundpartner innerhalb des Netzwerkes Muskuloskelettaler Erkrankungen (MSK) haben das gemeinsame Ziel, durch Forschung die Situation für die betroffenen Patienten wesentlich zu verbessern. Alle Verbünde greifen dabei zentrale Herausforderungen der Erkrankungen, die den Bewegungsapparat betreffen, auf und entwickeln jeweils exemplarisch Strategien für derzeitige „unmet medical needs“.
Um die durch die MSK-Förderung begonnene Vernetzung muskuloskelettaler Forschung weiter zu unterstützen, ist es wichtig, gerade die Nachwuchswissenschaftler stärker miteinander zu vernetzen und auf die vorhandenen Techniken und Kompetenzen im Feld aufmerksam zu machen. Hierfür sollen etablierte Methoden und Forschungskonzepte projektübergreifend bekannt gemacht werden und eine qualitätsgetriebene Vergleichbarkeit („Standardisierung“) zwischen den Verbünden zu zentralen Techniken und Ansätzen grundsätzlich ermöglicht werden.
Jedes der acht thematischen Gebiete aus dem Kreis der MSK-Verbünde entwickelt sich derzeit wissenschaftlich äußerst rasch. Dabei entstehen – zum Teil überraschend – viele Querverbindungen zwischen den Forschungsgebieten (z.B. Biomechanik – Schmerz - Entzündung), die es gilt, effektiv auf- und auszubauen. Erfahrungsgemäß sind gerade die engagierten Doktorandinnen und Doktoranden diejenigen, die es ermöglichen, Forschungsfelder und Ansätze schnell und unkompliziert miteinander zu vernetzen. Dies ist – neben Elementen der Qualitätssicherung – zentrales Ziel dieser Fördermaßnahme.
In diesem Sinne ist es ein zentrales Anliegen, die verfügbaren Technologien und Methodenansätze für die Mitglieder der Verbünde zugänglich zu machen. Terminologie wird derzeit nicht einheitlich innerhalb der Lebenswissenschaften benutzt und Verständnis für Technologien ist auch nicht gleichmäßig verfügbar. Auch wenn an allen Forschungsstandorten jeweils herausragende Wissenschaftler wirken und aktuellste Infrastruktur verfügbar ist, so sind die spezifischen Vernetzungen der verfügbaren Technologien essentiell für wesentliche Forschungsfortschritte.


Das Vorhaben kann wie folgt zusammengefasst werden

Die MSK-Nachwuchsakademie soll sich an Nachwuchswissenschaftler aus dem BMBF-geförderten Forschungsnetz ‚Muskuloskelettale Erkrankungen‘ richten, steht natürlich aber auch für alle anderen Interessierten, die sich mit diesem Themengebiet beschäftigen, offen. Master-Studenten, Doktoranden und Post-Docs sind gleichermaßen willkommen – der Begriff ‚Nachwuchswissenschaftler‘ ist hierbei nicht streng definiert.

Folgende Kernpunkte wurden von den Organisatoren aufgestellt:

  1. Aufstellen eines verfügbaren Methoden- und Technik-Pools innerhalb der beteiligten Labore (inkl. Laboraustausch) als Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung

  2. Vermitteln von Informationen und Grundwissen über die verschiedenen Arbeitsfelder, die verschiedenen Forschungskonzepte und zu zentralen wissenschaftlichen Fragestellungen innerhalb der MSK-Forschung, speziell an den Schnittstellen Biomechanik – Schmerz – Entzündung – Genetik - Epidemiologie

  3. Aufzeigen von Perspektiven innerhalb der MSK-Forschung: Networking und wissenschaftliche Karriere

Bundesministerium für Bildung und Forschung Federal Ministry of Education and Research
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